Delegation aus Neubrandenburg beim Bundespräsidenten-Empfang in Bonn

(Foto: Bianka Lenz)

Vertreter der Bürgerstiftung Neubrandenburg waren bei Frank-Walter Steinmeier in der Villa Hammerschmidt. Mit frischen Eindrücken und sehr motiviert kehrten sie zurück.

Unter den geladenen Gästen beim Bürgerfest des Bundespräsidenten in Bonn waren auch Vertreter der Bürgerstiftung Neubrandenburg.

Ein besonderes Highlight im ehrenamtlichen Kalender erlebten jetzt mehrere Engagierte der Bürgerstiftung Neubrandenburg: Sie gehörten zu den rund 3000 Gästen, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender zum traditionellen Bürgerfest in die Villa Hammerschmidt nach Bonn eingeladen hatten.

Am Freitag, dem 4. September, hatte das Staatsoberhaupt das zweitägige Fest mit einem Empfang für Ehrenamtliche aus ganz Deutschland eröffnet. „Menschen miteinander in Verbindung zu bringen, Fäden zu anderen zu knüpfen – das tun Sie alle, liebe Gäste, mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement“, betonte Steinmeier in seiner Begrüßungsrede. Mit dem diesjährigen Motto „Musubu“ – japanisch für „Verbinden“ – rückte das Fest die verbindende Kraft bürgerschaftlichen Einsatzes für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Mittelpunkt.

Anerkennung für Stadt und Region

Unter den geladenen Gästen waren auch Vertreter der Bürgerstiftung Neubrandenburg, die sich vor Ort über die Anerkennung ihres langjährigen Engagements für die Stadt und die Region freuten. Die Stiftung, die seit vielen Jahren Projekte in den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales und Stadtentwicklung fördert, stehe exemplarisch für ein starkes zivilgesellschaftliche Netzwerk, das Neubrandenburg präge, hieß es.

Neben dem offiziellen Empfang bot das Bürgerfest Raum für Begegnungen mit Engagierten aus anderen Teilen Deutschlands, für Gespräche mit politischen Vertretern sowie für zahlreiche kulturelle und sportliche Angebote im Park der Villa Hammerschmidt. Für die Neubrandenburger Gäste war die Teilnahme nicht nur eine persönliche Ehre, sondern auch eine willkommene Gelegenheit, neue Ideen und Impulse für die eigene Stiftungsarbeit mit nach Hause zu nehmen.

Mehr als 30 Organisationen vor Ort

Am Samstag öffnete das Fest zudem seine Türen für die breite Öffentlichkeit. Beim Tag der offenen Tür konnten sich Besucher über die Arbeit von mehr als 30 gemeinnützigen Organisationen informieren – darunter auch Initiativen, die sich wie die Bürgerstiftung Neubrandenburg für lokale Projekte und den gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren.

„Es ist eine große Anerkennung für unsere Arbeit, dass wir als Bürgerstiftung auf diesem Bundesniveau wahrgenommen werden“, sagte Gernot Kunzemann, Gründungsstifter der Neubrandenburger Bürgerstiftung. Die Einladung nach Bonn unterstreiche, wie wichtig ehrenamtliches Engagement auch in einer vergleichsweise kleinen Stadt wie Neubrandenburg für das Miteinander sei.

Mit frischen Eindrücken und bestärkt in ihrer Motivation kehrten die Engagierten der Bürgerstiftung Neubrandenburg zurück – mit dem festen Willen, das starke Netzwerk des Ehrenamts in der Region weiter auszubauen und neue Menschen für die Mitgestaltung ihrer Stadt zu gewinnen.

Von Bianka Lenz • 05.09.2026 • 18 Uhr

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