Im Freizeitheim „Dat Armenhus“ in Laage verwandelte sich in einen lebendigen musikalischen Treffpunkt:
22 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren nahmen an einem Jagdhornbläser-Workshop teil. Begleitet wurden sie von vier Elternteilen, zwei Übungsleiterinnen und einer pädagogischen Fachkraft.
Anfängerinnen und Anfänger konnten ganz ohne musikalische Vorkenntnisse erste Töne auf dem Jagdhorn ausprobieren. Sie lernten die richtige Haltung, Atemtechnik, Tonerzeugung und einfache Rhythmen kennen. Die bereits Fortgeschrittenen übten Jagdsignale und kleine jagdliche Musikstücke ein. Zum Einsatz kamen verschiedene Formen des B-Horns, darunter Plesshorn, Ventilhorn und Parforcehorn.
Doch nicht nur das Musizieren stand im Mittelpunkt. Bastelangebote und Einblicke in das jagdliche Brauchtum ergänzten das Programm. Auch die Eltern griffen selbst zum Jagdhorn und unterstützten die gemeinschaftliche Verpflegung. So entstand ein Wochenende, das musikalisches Lernen, gemeinsames Erleben und gegenseitige Unterstützung miteinander verband.
„Die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen war an allen drei Workshoptagen deutlich zu spüren. Das gemeinsame Musizieren schafft Erfolgserlebnisse und stärkt zugleich das Miteinander“, berichtet Projektleiterin Rica Düde-Grandke.
Mit der Förderung unterstützte die Bürgerstiftung Neubrandenburg einen Teil der Kosten.
Besonders erfreulich ist das große ehrenamtliche Engagement: Drei Beteiligte leisteten insgesamt 42 ehrenamtliche Stunden. Die intensiven Workshoptage wurden von den Teilnehmenden durchweg positiv bewertet.
Die Bürgerstiftung Neubrandenburg freut sich, mit ihrer Förderung dazu beigetragen zu haben, jungen Menschen einen niedrigschwelligen Zugang zur traditionellen Jagdhornmusik zu ermöglichen und diese besondere Form des musikalischen Kulturerbes lebendig zu halten.