Neubrandenburg wieder ein Stück bunter

„StreetART in NB – 2026“ mit Spaziergang erfolgreich abgeschlossen 


Hinaus in die farbige Wirklichkeit: Rund 40 Frauen und Männer waren unterwegs, als die Neubrandenburger Bürgerstiftung zu einem Spaziergang in das Stadtgebiet „An der Landwehr“ eingeladen hatte. Ziel der speziellen „Wandergruppe“: Die 33 Schaltkästen, die in den vergangenen Monaten eine wahre Metamorphose erleben durften. Die in der Vergangenheit als oft beschmiert nur ein Schattendasein fristeten und jetzt als wahre Hingucker gelten dürfen. Streetart-Künstler wie Paul Raddatz, Felix Piskorsky, Martin Krüger und der malende Rentner Klaus Weber haben hier kleine Kunstwerke erschaffen – wie in der Vergangenheit an vielen anderen Orten der Stadt. Paul Raddatz erzählte von der 15-jährigen Klara aus dem fernen Karlsruhe, die an einem seiner Workshops in den Sommerferien teilgenommen hat, als sie zu Gast bei ihren Großeltern in der Nelkenstraße war.

Die Neubrandenburger Iris und Henry Bandow, finanzielle Unterstützer der Bürgerstiftung, hatten angeregt, auch in „ihrem“ Wohngebiet die Schaltkästen zu verschönern, mit vielen Spenderinnen und Spendern aus dem Stadtteil und Neubrandenburgs sowie mit Unterstützung der Unternehmen data experts und des Straßenbaubetriebes Hüneke konnte das Vorhaben verwirklicht werden.

Der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Wilfried Holze nutzte die Gelegenheit und informierte die neugierigen Spaziergänger im Süden der Stadt über das große Vorhaben, anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Bürgerstiftung im Sommer des nächsten Jahres auf dem Gelände des RWN ein „Kunst & Kultur Festival“ über die Bühne gehen zu lassen.

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